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Wandertipp

Rundwanderweg Ziegenrück-Linkenmühle-Altenroth-Ziegenrück     

Wir beginnen unsere Wanderung mit dem Aufstieg zur Schutzhütte "Reißertsruh", die uns einen herrlichen Blick auf einen Teil von Ziegenrück bietet.         

                                            

                      

Für den Aufstieg brauchen wir etwas Kondition, aber der Blick zurück entschädigt uns für die kleine Strapaze.   Wir setzen unsere Wanderung auf der Höhe fort und machen einen Abstecher zur "Fernsicht". In der Rühlhütte verweilen wir und genießen den atemberaubenden Blick auf das blaue Band der Saale tief unter uns.

Von der Fernsicht steigen wir über die "Teufelskanzel", deren Felsen sich hoch über der Saale erheben, einen teilweise sehr schmalen Pfad hinunter zum Campingplatz "Linkenmühle".      

Nach einer Stärkung mit der bekanntesten Thüringer Spezialität, der Rostbratwurst, setzen  wir mit der Mühlenfähre auf die andere Saaleseite nach Altenroth über.Wir verlassen die Fähre und gehen linker Hand  durch blühende Rapsfelder leicht bergan. Oben angekommen, wandern wir am Waldrand nach links Richtung Ziegenrück.

                                                      

Wir folgen wieder dem Verlauf der Saale, aber diesmal auf der anderen Uferseite. Auf dem breiten, gut begehbarem Waldweg schreiten wir zügig dahin, links unter uns die Saale. Nach ca. 2 km steigt unser Weg wieder bergan. Wir weichen noch einmal vom Weg ab und gönnen uns eine kurze Verschnaufpause. Auf der anderen Uferseite erblicken wir das ehemalige "Conrod-Kraftwerk". Nach einem kurzen, etwas steileren Anstieg gabelt sich der Weg. Wir halten uns links und gehen gemächlich eben dahin. Vorbei an der "Hirschwiese" und durch die "Wilhelm-Tell-Schlucht", gelangen wir an die Mündung des Otterbaches. Hier folgen wir dem Wegweiser Ziegenrück und dem Verlauf des Otterbaches. Unser Weg führt uns nun wieder oberhalb der Saale in Richtung Ziegenrück. Wir überqueren die Bahnschienen der Strecke Triptis-Lobenstein, deren Betrieb leider eingestellt wurde. Hoch oberhalb der Saale und über den Bahnschienen erreichen wir den "Eiskeller", eine Felshöhle, in der Sommer und Winter die gleichen Temperaturen vorherrschen.            

   

Wir verweilen auf einer Bank und lassen unseren Blick noch einmal über die Saaleschleifen schweifen. Gegenüber liegt der "Große Buchacker", der im Sommer wieder Badegäste anlockt. Nur noch wenige Meter und wir haben den Eisenbahntunnel erreicht. Mit Taschenlampe und festem Schuhwerk passieren wir ihn fast mühelos.

Nach einem Tag voller unvergesslicher Eindrücke und einer faszinierenden Landschaft, die an die Fjorde Norwegens erinnert, haben wir unser Ziel Ziegenrück wieder erreicht.

 Für diese Wanderung (ca. 18 km) sollten Sie    einen ganzen Tag einplanen. Festes Schuhwerk und ein gut gefüllter Proviantrucksack sollten selbstverständlich sein.

Weitere Wandertouren und Tagesausflüge finden Sie auch in unserem Ferienhaus

Für Eisenbahnfreunde (und nicht nur solche) haben wir noch einen lohnenswerten Ausflugstipp:

Eine besondere technische Herausforderung ist die 32 m hohe und 120 m lange Ziemestalbrücke auf der stillgelegten Bahnstrecke Triptis - Ziegenrück - Lobenstein. Diese vollständig in Eisenkonstruktion ausgeführte Brücke hat einen horizontalen Krümmungsradius von 200 m und eine Längsneigung von 1:50. Nicht ganz leicht zu finden,  dafür um so lohnenswerter ist der Anblick der Brücke, die das Ziemestal überspannt.